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Weinstein e.V.

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Kelterner Winzersommer läuft an.

Nach dem Erfolg der Bewirtung beim Engelweg, versuchen wir nun einen Winzersommer zu etablieren.


In der Zeit vom Weinblütenfest bis Weinwandertag , also anfang Juni bis Anfang September, werden 8 Winzer


Samstags und Sonntags in der Eich, oder an Ihrem Standort  Ihre Weine verkaufen. Damit wird unser Weinberglandschaft


weiter aufgewertet.  Am Samstag und Sonntag  bieten die Winzer Edda Santucci und Ebi Hahn ihre Weine an.


Wir würden uns Freuen wenn Sie vom Angebot  gebrauch machen  es soll unser Weinberge nicht nur bereichern sondern auch


rentabel und wiederholbar werden. Oberhalb des OGV in Dietlingen und am Eingang in die Weinberge oberhalb der Winzerhalle


sind  Prodpektspender  mit Terminen und Angeboten aus denne sie weiteres erfahren können, wir werden laufend berichten.


Die Teilnehmenden Winzer werden gebeten  Ihre Termine  beim Landratsamt anzumelden (!) und Ihre Tageskarte 14 Tage vor der Veranstaltung


an Herrn Wurster im Ordnungsamt in Keltern (!) zur Vollständigkeitsprüfung zu schicken. Wichtig ist dabei eine äußerer Grund für die


Bewirtung. z.Bsp. Sommerfest, Sonnwendfeier , Weihnachten usw.  hier setzen wir auf die Kreativität der Teilnehmer.


Also viel Spaß dabei. RA

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Weihnachtsmarkthütte als Basis

Alte Kelter ist älter als bislang angenommen

Untersuchung liefert neue Erkenntnisse zur Baugeschichte: Ellmendinger Alte Kelter 1482 gebaut

Die Alte Kelter in Ellmendingen gehört zu den markantesten historischen Gebäuden der Gemeinde Keltern. Und sie ist älter als bislang angenommen. Eine aktuelle bauhistorische Untersuchung hat ergeben, dass ihr Kernbau bereits im Jahr 1482 errichtet worden ist. Der Enzkreis lässt derzeit eine Denkmaltopografie erstellen. In diesem Zusammenhang ist auch die Alte Kelter untersucht worden.

Fachleute untersuchen Holz und Baukonstruktion

Das Büro für historische Bauforschung von Jonas Senghaas (Löwenstein) war mit der Untersuchung beauftragt worden. Die Fachleute nahmen das Gebäude vor Ort genau unter die Lupe, dokumentierten die Konstruktion und untersuchten verschiedene Hölzer des Bauwerks. Dabei kam die sogenannte Dendrochronologie zum Einsatz. Mit dieser Methode werden Hölzer aus archäologischem Kontext datiert. Fachleute vermessen Jahrringe und gleichen sie mit Vergleichskurven ab. Die Auswertung ergab, dass mehrere für die Konstruktion verwendete Bäume im Winter 1481/82 gefällt wurden. Da Bauhölzer damals üblicherweise unmittelbar nach dem Einschlag verarbeitet wurden, gehen die Fachleute davon aus, dass die Kelter bereits im Jahr 1482 errichtet wurde.

Neben der Datierung erfasste das Gutachten seine verschiedenen Bauphasen. Dadurch entstand ein genaueres Bild der Geschichte der Kelter und ihrer baulichen Entwicklung.

Weinbau prägte Ellmendingen über Jahrhunderte

Die Ergebnisse unterstreichen die historische Bedeutung des Gebäudes für Ellmendingen. Die Kelter steht für eine Zeit, in der der Weinbau das Leben und Arbeiten im Ort maßgeblich prägte. Über viele Generationen hinweg wurden hier Trauben verarbeitet und Wein erzeugt. Die Untersuchung beschreibt die Kelter als wichtiges Zeugnis der Orts- und Agrargeschichte. Gleichzeitig vermittelt das Gebäude bis heute einen Eindruck davon, mit welchem handwerklichen Können die Zimmerleute des späten Mittelalters arbeiteten.

Schon der ursprüngliche Bau war auf seine Nutzung als Kelter ausgelegt. Die offene Konstruktion bot ausreichend Platz für die Verarbeitung der Trauben. Das große Dach schützte die Arbeitsbereiche und Lagerflächen. Viele dieser Merkmale lassen sich bis heute nachvollziehen.

Erweiterung im 18. Jahrhundert

Die Kelter blieb über die Jahrhunderte nicht unverändert. Das Gutachten zeigt, dass das Gebäude im 18. Jahrhundert erweitert wurde. Dabei verlängerten die Bauleute die Kelter nach Norden und passten den Anbau an die bestehenden Proportionen an, das Erscheinungsbild des Bauwerks blieb weitgehend erhalten.

Auch spätere Generationen nahmen immer wieder Anpassungen und Reparaturen vor. Dennoch ist ein großer Teil der historischen Bausubstanz bis heute erhalten geblieben. Zum letzten Mal wurde 1937 in ihr gekeltert. Ein Neubau der heutigen Winzerhalle übernahm 1939 ihre Aufgaben.

Historisches Gebäude mit zeitgemäßer Nutzung

Heute dient die Alte Kelter als Heimatmuseum. Besucherinnen und Besucher erhalten dort Einblicke in die Geschichte von Ellmendingen und Keltern und in das frühere Leben der Menschen vor Ort. Die Ergebnisse der Untersuchung sind eine Grundlage für die denkmalfachliche Bewertung der Kelter. Mehr als 540 Jahre nach ihrer Errichtung ist die Alte Kelter noch immer ein wichtiger Teil der Ortsgeschichte und gemeinsam mit der Winzerhalle ein prägendes Ensemble in Ellmendingen, so Bürgermeister Bochinger.